Lyon, Regenerate Mind 2

Tour-Start – Abfahrt nach Lyon

Ganz ehrlich, fest entschlossen diese Reise durch zu führen, alles organisiert, gepackt und durchgedacht “im Kopf”, konnte es nun los gehen.

Beim T-Max beladen der zurecht gelegten Ware, schnell war klar, das passt hier ned rein! Toll. Neu bepackt, mit den wichtigsten Sachen, konnte die Fahrt nun mit Verspätung los gehen.

Start: 13:08 Uhr, am Ziel: 19:51 Uhr, Länge: 493,3 km, Tanken: 2x

Die ersten 30min der Fahrt quälte mich ein störender Gedanke, etwas vergessen zu haben. Bin ich vlt. doch zu unvorbereitet gestartet… 

au revoir suisse, bonjour la france

Nach intensiven 30min Kopfzerbrechen, fühlte ich die Freiheit. Aus 80 wurde 90, aus 100, 110 und 120 wird zu 130 km/h und mehr. Die ersten zwei Tag sind wie folgt geplannt – auf schnellstem Weg zum Ziel.

Die Lust auf das Abenteuer stieg an. Zwei mal Tanken, einmal verfahren und ich war da.

In Lyon angekommen, führte mich das Navi auf direktem Weg zum Hotel. In ein Viertel, bei dem ich nicht sicher war, ob dies stimmen konnte. Ich fuhr erneut eine Runde und checkte das Reiseziel.

Zu meinem staunen, stimmte das Ziel. Keine Parkplätze, kleine Gassen, unwohles Gefühl. Alte Motorräder mit riese Schlösser an Pfosten befestigt. Ich Parkierte an der Strasse und ging zu Fuss die letzten Meter.

Der Eingang geschlossen und Camera überwacht, jeeeyiih! Und schon machte ich mir sorgen um meinen Roller. Nach 30min wurde ich bedient und konnte Einchecken. Genug Zeit um Paranoya zu schieben. Da kam mir in den Sinn, was ich Zuhause vergessen habe, mein Velo-Schloss!

Ganz so schlimm war es nicht. Im inneren fühlte man sich schnell wohl und spürte die lockerheit. Es war “heimelig” und eine relaxte Atmosphäre herschte. Als ich dann noch das Motorrad in die Vorhalle stellen durfte, war die Situation entschärft :)

Ich hatte ja nur ein Ziel…

und dies…

und das…

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